29.08.2025

Oma on Tour: Das Pop-up-Generationencafé Vollpension kommt nach Bad Ischl

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  • Die Vollpension betreibt in Wien seit zehn Jahren Generationencafés 
  • Über eine Million Gäste, mehr als 50.000 gebackene Kuchen und über zwei Millionen Euro Zuverdienst für Senior:innen wurden seitdem erzielt.
  • Oma on Tour: nach Graz, Judenburg und Salzburg ist der letzte Stopp des Jahres nun im September in Bad Ischl.

Wien/Bad Ischl, am 29.08.2025 – Nach zehn Jahren Generationencafé in Wien bringt die Vollpension ihre Mission, Altersarmut zu mindern und Generationenmiteinander zu fördern, in Österreichs Bundesländer. Nach drei erfolgreichen Stopps in Salzburg, Judenburg und Graz macht das soziale Konzept nun Halt im schönen Bad Ischl im Salzkammergut. Mit Handmixer, Teigspachteln und viel Oma-Liebe im Gepäck haucht das Pop-up von 11. bis 14. September dem Anbau des Lehártheaters (ehemaliger Hettegger) in der Kaiser-Franz-Josef-Straße 7 Leben und Kuchen ein. 

Die Vollpension schlägt bei ihrem Tourstopp für vier Tage im gewohnten Oma-Turbokitsch-Style auf und verwöhnt die Gäste mit den besten Kuchen à la Omama. Zudem wird bei generationenverbindenden Events nicht nur Wissen weitergegeben, sondern auch viel Oma-Liebe.

Altersarmut und -isolation sind wachsende Herausforderungen 
“In Zeiten zunehmender gesellschaftlicher Spaltung und Polarisierung ist es wichtiger denn je, generationenübergreifend im Gespräch zu bleiben, einander zuzuhören und voneinander zu lernen”, erklärt Moriz Piffl-Percevic, Gründer und Ideengeber der Vollpension. “Bei unseren vergangene drei Tourstopps hat sich schon deutlich gezeigt – unser Konzept findet auch außerhalb Wiens großen Anklang. Wir konnten auf unserer Tour bereits über 3.000 Gäste begrüßen und hoffen, dass wir auch in Bad Ischl viele Besucher:innen mit Kuchen verwöhnen dürfen.”

Karin Hermann-Arnold, Obfrau des Vereins Vollpension, ergänzt: “Die Vollpension ist mehr als Kaffee und Kuchen. Sie ist eine Antwort auf soziale Schieflagen unseres Systems. Denn: Altersarmut ist in Österreich weit verbreitet und sie ist vor allem weiblich. Hier braucht es jetzt wirksame Maßnahmen – die Vollpension ist eine davon und zeigt, dass es auch anders geht.” 

Die Vollpension schafft seit 2012 inklusive Arbeitsplätze für Senior:innen – vor allem für Pensionist:innen. Heute arbeiten in Wien rund 55 Senior:innen in den beiden Cafés – viele von ihnen mit neuem Lebensmut und einem festen Platz im Alltag. Ein durchschnittlicher geringfügiger Zuverdienst von knapp 470 Euro vervielfacht oft das frei verfügbare Einkommen und schafft damit Möglichkeiten für soziale Teilhabe.

Vollpension on Tour: Gekommen, um zu bleiben?
Doch die Tour ist erst der Anfang. Unter dem Motto “Gekommen, um zu bleiben?” versucht die Vollpension ein Momentum für dauerhafte Generationencafés in den Bundesländern zu kreieren. Die Gründer:innen sind überzeugt, dass das Modell auch außerhalb von Wien funktionieren kann, sind sich aber auch der Herausforderungen bewusst. “Als Sozialunternehmen ist das gar nicht so leicht, denn dafür braucht’s mehrere Backzutaten. Von einem großen Bund frischen „Kohleander“ über ein geeignetes Lokal bis hin zum Wichtigsten: die besten lebenserfahrenen Bäcker:innen und Gastgeber:innen der Stadt”, so Piffl-Percevic. “Wir haben das Rezept in den letzten zehn Jahren erprobt und verfeinert und wollen jetzt schauen, wo in Österreich wir die richtigen Mitgestalter:innen finden, um die Vollpension und ihre soziale Wirkung zu vermehren.”

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  • Vollpension-Tourstopp in Bad Ischl: Do, 11. bis So, 14. September im Anbau Lehártheater (ehemaliger Hettegger in der Kaiser-Franz-Josef-Straße 7) 
  • Hier geht’s zum detaillierten Tour-Programm
  • An alle Journalist:innen: Gebt uns bitte kurz Bescheid, wenn ihr vorbeischauen wollt – wir planen dann gerne ein persönliches Gespräch ein. Einfach eine kurze Mail an: presse@vollpension.wien 
Die Vollpension-Tour durch die Bundesländer ist beauftragt vom Sozialministerium.

Über die Vollpension
Das Wiener Sozialunternehmen Vollpension hat es sich zur Aufgabe gemacht, Senior*innen in die Mitte der Gesellschaft und mit anderen Generationen zusammen zu bringen. Die Stars der Vollpension sind dabei immer die “Omas und Opas”. Denn das ausgesprochene Ziel der Vollpension ist es, Altersarmut und Vereinsamung von älteren Menschen zu bekämpfen und Orte für mehr Generationenmiteinander zu schaffen. Einerseits geschieht das in den Vollpension Generationencafés in Wien, wo die Omas und Opas die besten Mehlspeisen nach ihren alten Familien-Rezepten für Gäste aus aller Welt backen und servieren. Das Team besteht dabei zur Hälfte aus älteren Menschen, die sich zur oft zu geringen Pension etwas dazu verdienen und in ein soziales Netz eingebettet werden. Andererseits geschieht das jetzt auch online in der ersten Online Oma-Backschule der Welt, wo Senior*innen in hochwertig produzierten On-Demand und Live-Back-Kursen ihr Profiwissen rund ums Backen weitergeben. So erobert die Oma quasi backend das Internet. Seit April 2021 sind mit dem globalen Pendant „Bake Against Poverty“ auch Senior*innen weltweit dazu eingeladen, ganz ortsunabhängig ein Teil der Vollpension zu werden. Hinter der Vollpension stehen, neben vielen unterschiedlichen Menschen, die das Social Business möglich und lebendig machen, Julia Krenmayr, Moriz Piffl-Percevic und Hannah Lux. Mehr unter vollpension.wien
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Oma on Tour: Vollpension Pop-up in Bad Ischl
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