31.08.2026
- Wolt hat 500 Eltern in Österreich zum bevorstehenden Schulstart befragt
- Bei 60 % der Eltern ist die Erholung aus den Ferien beim Schulstart bereits wieder verflogen
- Mental Load bleibt ungleich verteilt: 71 % der Mütter sehen die Organisation bei sich – bei Vätern sind es 27 %
- Österreich ist Jausen-Land: 80 % der Familien geben ihren Kindern Essen von zu Hause mit – mehr als in Deutschland, Griechenland und Rumänien
Wien, 31. September 2026 – Für viele Familien in Österreich bedeutet der Schulstart weniger Abschied vom Sommer als vielmehr die Rückkehr zu einem geregelten Alltag. Wolt hat 500 Eltern von Schulkindern in Österreich zum bevorstehenden Schulstart befragt, um herauszufinden, was sie bewegt. Fast sieben von zehn befragten Eltern (69 %) empfinden es als Erleichterung, wenn wieder Routine in den Alltag einkehrt. 63 % der Befragten freuen sich sogar aktiv auf den Schulbeginn. Denn auch die Ferien bringen offenbar wenig Pause von der täglichen Organisationsarbeit: Für 61 % erfordern sie ähnlich viel Planung wie eine normale Schulwoche und bei 60 % ist die Erholung bereits wieder verflogen, wenn die Schule beginnt.
„Mit September kehrt wieder ein Rhythmus ein, der den Familienalltag strukturiert: morgens alle rechtzeitig aus dem Haus bekommen, Zeit für ein gemeinsames Abendessen finden und die vielen kleinen To-dos unter einen Hut bringen“, sagt
Bianka Major, Communications Manager bei Wolt Österreich. „Gleichzeitig zeigt die Umfrage, wie viel unsichtbare Organisationsarbeit hinter diesen Routinen steckt – vom Essen über Schulsachen bis hin zu all den Kleinigkeiten, an die im Alltag gedacht werden muss. Lieferdienste wie Wolt können im Familienalltag für Entlastung sorgen und dabei helfen, mehr Zeit für die gemeinsamen Momente zu schaffen.“
Wer organisiert den Schulstart? Mütter und Väter sehen die Arbeitsteilung unterschiedlichWie unterschiedlich diese Organisationsarbeit innerhalb der Familien wahrgenommen wird, zeigt sich besonders deutlich zwischen Müttern und Vätern. 71 % der Mütter geben an, selbst hauptsächlich dafür verantwortlich zu sein, die Familie wieder in den Schulalltag zu bringen. Von den Vätern sagen das nur 27 %. Auch bei der Frage nach einer gleichmäßigen Aufteilung gehen die Wahrnehmungen auseinander: 39 % der Väter geben an, dass die Verantwortung für den Schulstart zu gleichen Teilen getragen wird. Jedoch teilen lediglich 20 % der Mütter diese Einschätzung.
Zusätzlichen Druck bringen die finanziellen Ausgaben rund um den Schulstart: 59 % der Eltern empfinden das Budget für neue Schulsachen als größte Herausforderung – noch knapp vor müden oder schlecht gelaunten Kindern sowie der Umstellung aufs frühe Aufstehen mit jeweils 58 %. Auch hier zeigt sich ein Unterschied zwischen den Geschlechtern: 66% der Mütter nehmen die Belastung stärker wahr als Männer, mit 53 %.
Österreich ist Jausen-Land
Ein besonders alltägliches Beispiel für den Mental Load ist die Schuljause. Mehr als der Hälfte der Eltern (54 %) gehen regelmäßig die Ideen aus, was sie für die Schule einpacken oder kochen sollen. Ebenso viele empfinden Kochen und Essensvorbereitung in den ersten Schulwochen als Herausforderung. 48 % finden es zudem schwierig, fehlende Zutaten für die Jausenbox noch kurzfristig zu besorgen. Genau in solchen Situationen können Lieferdienste den Familienalltag erleichtern: 18 % der Befragten bestellen, wenn unerwartet etwas ausgegangen ist. Gerade im oft hektischen Schulalltag kann Wolt so kurzfristig Abhilfe schaffen und einen zusätzlichen Weg zum Supermarkt ersparen.
Trotzdem wird in Österreich fleißig eingepackt: Acht von zehn Familien (80 %) geben ihren Kindern regelmäßig Essen von zu Hause mit. Damit liegen sie im Ländervergleich etwa vor Deutschland, Griechenland und Rumänien. Frisches Obst ist in der Jausenbox mit 82 % der klare Favorit, gefolgt von belegten Broten und Sandwiches (78 %) sowie Gemüse und Snacks (69 %).
Worauf sich Familien wirklich freuen
Bei aller Organisation bringt der Schulalltag auch jene Momente zurück, auf die sich Eltern besonders freuen. Ganz oben steht das gemeinsame Abendessen am Familientisch: 85 % freuen sich darauf, dicht gefolgt von den Erzählungen der Kinder über ihren Tag mit 84 %. Die Hausaufgabenbetreuung löst dagegen nur bei 57 % Begeisterung aus.
Obwohl die befragten Eltern Wert auf das gemeinsame Abendessen legen, löst das Kochen und die Vorbereitung davon bei nur 66 % Freude aus. Neun von zehn österreichischen Eltern (91 %) nutzen daher zumindest gelegentlich Lieferdienste, 68 % bestellen mindestens einmal im Monat und knapp ein Drittel (28 %) wöchentlich. Bequemlichkeit und Zeitersparnis sind mit jeweils 39 % die wichtigsten Gründe dafür.
Für Familien bedeutet die Rückkehr zur Routine, im durchgetakteten Schulalltag wieder mehr Raum für jene Momente zu schaffen, die ihnen besonders wichtig sind und genau hier kann Wolt unterstützen.
Zur Studie: Die Online-Befragung wurde von OnePoll im Auftrag von Wolt zwischen 21. und 27. August 2026 unter 500 Eltern schulpflichtiger Kinder in Österreich durchgeführt.